Läufergruppe der LG Altes Amt im Märchenland

Läufergruppe der LG Altes Amt im Märchenland

Wo Rapunzel Zuhause ist und die Riesin Trendula ihr Unwesen trieb, ist heute noch die Atmosphäre der Märchen zu spüren. Mitten im Reinhardswald trohnt die Trendelburg, umgeben von historischen Fachwerkhäusern. Diese sagenhafte Märchenland nutzte die Läufergruppe der LG Altes Amt, um Zeit und Lauf-Erlebnisse miteinander zu verbringen.

Regelmäßig unternimmt die Läufergruppe der LG Altes Amt, mit Lauffreunden, eine Laufreise. In diesem Jahr, im November, führt es die Gruppe, an einem verlängerten Wochenende, in den Reinhardswald, wo Trendelburg und Umgebung darauf warteten entdeckt zu werden.

Das Quartier der Altämter war direkt auf der Burg, hier verbrachte sie ihre Zeit im Ferienhaus "Froschkönig". Es ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus, mit sehr viel kleinen märchenhaften Details, rund um das Märchen des Froschkönigs.

Von hieraus wurden auch, die selbstorganisierten, Läufe gestartet. Es stand ein Nachtlauf am Fluss und ein Rundlauf um Trendelburg auf dem Programm.

Der Nachtlauf führte an der Diemel entlang, hier sicherten die hellerleuchteten Stirnlampen, den Läufen ihren Weg. Als Highlight zeigte sich ein beeindruckender Vollmond und die beleuchtete Trendelburg auf dem Sandsteinfelsen. Der am folgenden Tag durchgeführter 10 Kilometer Rundlauf, war gespickt mit einem "Natur-Fitnesspark" und einigen Höhenmetern. Im Fitnesspark konnten sich die Läufer an naturbelassenen und künstlichen Hindernissen versuchen. Hier stand mehr der Spaß, als der Ehrgeiz, auf dem Programm. Die Läufer hatten viel Freude und es wurde viel gelacht. Ein weiterer Höhepunkt war der Überraschungsbesuch von "Ritter Dietrich aus dem Reinhardswald von der Trendelburg". Er betrat das Haus vom Froschkönig in vollem ritterlichen Kostüm und berichtete aus seinem Leben auf der Burg. Leider setze am Nachmittag Nieselregen ein. Das hielt die Gruppe allerdings nicht davon ab, den einmaligen und märchenhaften Urwald an der Sababurg zu besuchen. Es herrschte dort, durch das trübe November-Wetter, eine mystische Atmosphäre und der Wald, mit seinen bis zu 700 Jahre alten Kamineichen, wirkten märchenhaft. Nun wollte die Läufergruppe auch gern erfahren, wie die Trendelburg zu ihrem Namen gekommen ist. Die Namensgeberin der Burg "Trendula" wurde der Sage nach vom Blitz auf freiem Feld erschlagen. Heute sind die Spuren des Blitzes zu sehen als "Wolkenbrüche", zwei tiefe Krater, den einen hat die Gruppe auf einem Pfad erkundet. Geologisch ist der kreisrunde Erdtrichter "Wolkenbruch" 250 Millionen Jahre alt und ist durch    Salzwasserkondensation entstanden. Seine Tiefe ist ca. 60 Meter und der Durchmesser ist ca. 150 Meter.

Nach den Läufen und der Wanderung fand die Gruppe aus dem Alten Amt, dann am Sonntag ihren Abschluss in der Weser-Therme Bad Karlshafen. Hier wurde sich im Solewasser wieder aufgewärmt und entspannt. Zusammenfassend verbrachte die Gruppe aus dem Alten Amt eine schöne, informative und gemeinschaftlich geprägte Zeit in Trendelburg. Die nächste Reise könnte wieder ein Ziel an der deutschen Märchenstraße sein.

Laeufergruppe LG Altes Amt Trendelburg 2018